Tipps zur Abfallvermeidung

Batterien

Wenn der Saft nachlässt ist meistens die Batterie alle und die muss dann als Problemabfall entsorgt werden. Bereits seit 2009 untersagt das Batteriegesetz (BattG) die Entsorgung von Batterien über den Restabfall, es gilt statt dessen für den Verbraucher eine Rückgabepflicht für Altbatterien, für den Handel hingegen besteht ab sofort Rücknahmepflicht

Das System der grünen Sammelbehälter im Westerwaldkreis bleibt erhalten, so dass sich für die Bürgerinnen und Bürger im Prinzip keine Änderung ergibt. Ist der Gebrauch von Batterien unumgänglich, sollten nach Möglichkeit wiederaufladbare Akkus verwendet werden. In vielen Fällen kann jedoch über Netzbetrieb, mit Solarenergie oder auch durch mechanische Alternativen auf Batterien verzichtet werden.

Alternative Geschenkverpackung

Nicht nur an Weihnachten, auch bei sonstigen Anlässen wo es was zu verschenken gibt bietet sich oft das gleiche Bild: neben dem eigentlichen Geschenk bekommt man gratis noch jede Menge Geschenkpapier, Schleifen und ähnliches dazu. Zwar kann das Aufbewahren von Geschenkverpackungen zwecks Wiederverwendung eine Lösung sein, dies hat allerdings Grenzen. Gehen Sie doch einmal völlig neue Wege und verstecken Sie Ihr Geschenk nicht in aufwendigen Papierbergen, sondern präsentieren Sie es durch phantasievolle Accessoires. Ein Kochbuch kann man z.B. hübsch mit einem Rührlöffel verzieren, Kosmetika machen sich gut in Waschlappen oder einem Gästehandtuch. Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Werden Sie kreativ und sorgen Sie für tolle Überraschungen.

Mehrweg

  • bei Getränken wie Milch, Saft, Wasser, Limonade, Bier und zunehmend auch Wein.
  • bei Joghurt, Quark und Sahne.

Unser Tipp: Joghurt selber machen Das schmeckt nicht nur lecker, sondern spart Verpackungen und zudem weiß man genau was drin ist.

Clever einkaufen

Genauso wie der Geldbeutel gehört die Einkaufstasche oder der Einkaufskorb zum Einkauf. Am besten immer einen Stoffbeutel oder ein Netz in der Hand- oder Jackentasche bereithalten, dann benötigt man auch bei Spontaneinkäufen keine Plastiktüte.
Auf Miniportionsverpackungen aus Kunststoff und Aluminium können Sie getrost verzichten. Füllen Sie statt dessen Produkte aus größeren Packungen nach Bedarf in kleinere Behälter um. Übrigens gehen schon viele Hotels in diesem Bereich mit gutem Beispiel voran.
Wer Getränke für unterwegs mitnehmen will, muß nicht auf Getränkedosen oder Trinkpäckchen   und -tüten zurückzugreifen. Es gibt Trinkflaschen, in die die benötigte Menge aus einer Mehrwegflasche abgefüllt werden kann. Hierfür eignen sich Glasflaschen mit einem Schutzmantel aus Styropor oder Plastikflaschen mit weiter Öffnung, die sich gut reinigen lassen. Also eine gute idee für Schul- bzw. Kindergartenkinder.
Ähnliches gilt für das Mitnehmen bzw. Einpacken von Pausenverpflegung etc. Diese ist in einer Brotdose allemal besser aufgehoben als in Alu- oder Kunststoffolie.
Überflüssige Verpackungen können Sie vermeiden, wenn Sie Artikel lose oder im mitgebrachten Behälter kaufen:

  • auf dem Markt und in vielen Geschäften kann man Obst, Gemüse und Eier unverpackt kaufen; Eierkartons können mehrfach verwendet werden.
    Übrigens: das Klebeettikett vom Abwiegen läßt sich auch bequem auf das Gemüse bzw. Obst kleben. Eine Plastiktüte ist meist nicht erforderlich.
  • In der Bäckerei können Brötchen, Brot, Hörnchen etc. im mitgebrachten Stoffbeutel verstaut werden.
  • Im Schreibwarenladen gibt es Stifte, Minen, Briefumschläge, Geschenkpapier u.ä. lose und unverpackt zu kaufen.
  • Im Eisenwarenhandel bekommen Sie Nägel, Schrauben, Dübel, Werkzeug usw. unverpackt und zudem noch oft genau in der benötigten Menge.

Natürlich kann man nicht auf jede Verpackung verzichten. Es gibt aber eine ganze Menge überflüssiger Mehrfachverpackungen, vor allem bei Süßwaren und Kosmetik.

Unser Tip: kaufen Sie keinen Müll, denn auf den Inhalt kommt es an, nicht auf die Verpackung.

Abfallarme Feste feiern

Abfallarme Feste feiern:

Ob Straßenfest, Party oder Grillabend - oft kommt nach dem Fest das böse Erwachen ! Neben dem eventuellen schweren Kopf bleiben Berge von Pappgeschirr, Plastikbecher, leere Dosen u.ä. zurück. Hier bekommen Sie ein paar Tipps, damit Sie in Zukunft rest(e)los zufrieden sein können.

Getränke...

...bieten Sie am besten aus Mehrwegflaschen, Fässern oder Zapfbehältern an, denn was schmeckt besser als ein frisches Bier aus einem richtigen Glas? Bei größeren Veranstaltungen können Krüge, Gläser und Tassen mit Pfand ausgegeben werden. Verzichten Sie auf Wegwerftrinkbecher, Getränkedosen, Getränkekartons oder Einwegflaschen. Auch Miniportionsverpackungen für Milch und Zucker etc. sollten tabu sein.

Speisen...

...schmecken erst richtig auf Porzellantellern und mit Metallbesteck. Alles andere verdient wohl kaum den Begriff "Eßkultur". Viele Speisen können in eßbaren Verpackungen angeboten werden, z.B. Wurst im Brötchen, Süßspeisen im Waffelhörnchen oder Salat und Gemüse im Pfannkuchen oder Crêpe. Für Zutaten wie Senf, Ketchup, Salz oder Zucker kann man Behälter mit Dosiermöglichkeit aufstellen. Einweggeschirr und -besteck sowie Portionsverpackungen sind also verzichtbar.

Geschirrmobile...

...erleichtern Ihnen das Spülen von Geschirr, Besteck und Trinkgefäßen bei größeren Veranstaltungen. Im Westerwaldkreis stehen verschiedene Geschirrmobile zum Ausleihen zur Verfügung. Zwecks Terminvereinbarungen oder sonstigen Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Anbieter:

Nur Geschirrverleih:

  • Jugend- und Kulturzentrum "Zweite Heimat" 
    Hermann-Geisen-Strasse 40 - 42, 
    56203 Höhr-Grenzhausen, 
    Tel.: 02624/7257
    info@juz-zweiteheimat.de