Abfalltipps

Nachfolgend finden Sie einige Tipps zu wichtigen Fragen, die häufig an die Abfallberatung gestellt werden. Natürlich kann hier nur eine kleine Auswahl aufgeführt werden. Sollten Sie ein individuelles Abfallproblem haben, wenden Sie sich per Telefon an die Abfallberater oder senden Sie uns eine E-Mail.

Die Biotonne im Winter

Was tun wenn der Müll festfriert ?

Alljährlich bereitet der Winter dem Westerwaldkreis-AbfallwirtschaftsBe­trieb (WAB) die gleichen Probleme:

Der Müll – vor allem der Biomüll - friert in den Tonnen fest.

Das hat dann zur Folge, dass die Bioton­nen häufig nur zum Teil oder überhaupt nicht entleert werden können.

Die Gründe für das Festfrieren des Bio­mülls liegen auf der Hand: Da Bioabfälle oft sehr feucht sind, frieren sie natur­gemäß eher fest als sonstige Abfälle, vor allem wenn sie lose in die Tonne gegeben werden.

Maßnahmen zur Problem-Vermeidung

feuchte Bioab­fälle in Papier (am besten Küchen­- oder Zeitungspapier) einpacken oder Papiertüten zu verwenden. Die Feuchtigkeit wird dann aufgesaugt und das Festfrieren dadurch erschwert.Lagerung der Biotonne nach Mög­lichkeit in der Garage oder einem anderen frostgeschützten Ort - zumindest in der Nacht vor dem Entleerungstag. Wenn die Tonne dann frühmorgens (bis spätestens 6.00 Uhr) zur Abfuhr bereit gestellt wird, erfolgt die Entleerung in der Regel, bevor der Biomüll festfrieren kann.

Ein weiteres Problem ergibt sich dadurch, dass die Müllgefäße gerade bei Frost sehr empfindlich sind gegen Beschädigungen. Wenn die Müllwerker also Mülltonnen mit festgefrorenem Inhalt mit Gewalt zu entleeren versuchen, hat dies zur Folge, dass die Kunststoffgefäße reißen. Da beschädigte Müllgefäße von keiner Seite gewollt sein können, ist dieses Problem nur zu lösen, wenn beide Seiten ihr möglichstes tun. Der WAB wird versu­chen mit einem vertretbaren Aufwand so viele Biotonnen wie möglich zu entleeren, allerdings sind auch diesen Bemühungen Grenzen gesetzt. Wer keine Möglichkeit hat, die Biotonne geschützt unterzustellen, hilft der Müllab­fuhr erheb­lich, wenn er den Inhalt der Tonne am Abfuhrtag mit einer Schaufel oder einem Spaten von der Tonnenwand löst, so dass die Entleerung erleichtert wird.

Ärger bei der Sperrmüllabfuhr vermeiden!

Wer die nachfolgenden Hinweise zur Sperrmüllabfuhr beachtet erspart sich viele Probleme.

Einzelteile dürfen nicht schwerer als 50 kg sein (arbeitsrechtl. Vorgabe) und wegen der Schüttöffnung der Fahrzeuge nicht länger als 1,70 m. Gegebenenfalls müssen die Gegenstände zerkleinert werden.

Übrigens: Die Sperrmüllabfuhr soll keine zusätzliche Restmüllabfuhr sein, sondern tatsächlich auf große, sperrige Teile beschränkt sein. Müllsäcke sowie Kleinteile gehören in die Graue Restmülltonne und nicht zum Sperrmüll.

Zum Sperrmüll gehören:

  • alle sperrigen Abfälle aus dem Hausrat, die auch nach zumutbarer Zerkleinerung nicht in die Restmülltonne passen und nicht aus Metall bestehen.
  • Möbelteile, Matratzen, Teppiche, Lampen, Holzbettgestelle u.ä.
  • Sperrmüll beinhaltet ausschließlich Gegenstände, die man üblicherweise bei einem Umzug mitnehmen würde.

Nicht zum Sperrmüll zählen:

  • sperrige Abfälle aus Metall wie Elektroherde, Waschmaschinen, Wäscheständer usw.
  • Abfälle aus Gebäuderenovierungen und sonstigen Baumaßnahmen wie z.B. Fenster, Türen, Bauholz, Spülbecken, Toilettenbecken etc. und Altreifen und Autoteile.
  • Elektronikschrott wie z.B. Fernseher, Computer, Stereoanlagen etc. sowie Wertstoffschrott wie Elektroherde, Waschmaschinen, Trockner,
  • sonstige Metallgegenstände etc. werden auf Anruf hin aus Privathaushalten kostenlos abgeholt, Tel.: 02602/680655.