Für den Corona-Infektionsschutz ist ein besonderer betrieblicher Einsatzplan* in Kraft getreten.

Er bewirkt hinsichtlich der Entsorgungsleistungen folgende Änderungen:

  • Für die Zeit bis Ostermontag (13. April 2020) entfallen die Entleerung der grünen Altpapiertonnen, die Abfuhr von Sperrabfall sowie die mobilen Sammlungen von Sonderabfällen. Es wird hierfür keine Nachholtermine geben. Als Ausgleich werden am darauffolgenden nächsten Regelentsorgungstermin neben der grünen Altpapiertonne bereitgestellte Mehrmengen Altpapier gebündelt oder in Kartons zusätzlich entsorgt. Beim Sperrabfall haben die vom Leistungsausfall betroffenen Haushalte an dem für sie im Jahr 2020 zweiten Abholtermin die doppelte Regelentsorgungsmenge frei.
  • Alle anderen Tonnenabfuhren finden statt.
  • Die Deponien in Meudt und in Rennerod bleiben für den Zeitraum bis Ostermontag für Anlieferungen aus Haushalten und aus Gewerbe geschlossen.
  • Die Verwaltung in Moschheim kann bis Ostermontag nur aufgesucht werden in dringenden Fällen und nach telefonischer Voranmeldung unter 02602/6806-50

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Für sonstige Anliegen schreiben Sie uns bitte eine kurze Nachricht per Post, E-Mail oder Fax.

Vielen Dank für Ihr Verständnis in dieser besonderen Situation.

 

* Der WAB hat organisatorische Schutzmaßnahmen getroffen, um die eigene Funktionsfähigkeit und die Entsorgungssicherheit für die Haushalte im Westerwaldkreis langfristig gewährleisten zu können. Betriebliche Arbeitsabläufe wurden dazu personell gespiegelt zur Schaffung einer Personalreserve. Das dient der Vorsorge für eine Sicherung der Behälterabfuhr bei den Haushalten für Restabfall und Bioabfall (Holsystem). Im Gegenzug kostet diese besondere Sicherung Leistung – derzeit bei der Altpapierabfuhr und Sperrmüllabfuhr. Das sind diejenigen Abfallarten, bei denen eine Leistungsaussetzung/der zeitweilige Verzicht unter strategischen und hygienischen Gesichtspunkten für Haushalte am ehesten verkraftbar ist.

In absoluter Weise trifft es die derzeit nicht mehr möglichen, eigenen Anlieferungen auf den Deponiestandorten (Bringsystem). Das ist bei einer Pandemie wegen der damit verbundenen Kontakt-/Verkehrsfrequenz unter Menschen nicht mehr ratsam. Diese Leistungseinstellung schützt Bürger/Kunden/Besucher wie eigene Mitarbeiter gleichermaßen. Sowohl Haushaltskunden als auch Gewerbekunden sind aus diesem Grund aufgerufen, eigene Entsorgungsfahrten zu den Deponiestandorten und den Abgabestellen einstweilen einzustellen bzw. auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Wir bitten stattdessen um die Zwischenlagerung von Abfällen am Entstehungsort oder aber – soweit für die jeweilige Abfallart möglich – die Entsorgung ausschließlich über das behältergebundene Holsystem per Straßenabfuhr. Der WAB prüft, inwieweit eine Abhilfe für die darüber hinausgehenden Entsorgungsmehrbedarfe (wieder) geschaffen werden kann.